Wasserwirtschaft, und Wasser als Rohstoff wird in den nächsten Jahren alleine aufgrund einer enormen wachsen der Nachfrage und der kontinuierlichen  Verringerung der Trinkwasservorräte zu einem viel wichtigern Rohstoff werden. In Deutschland beginnt man gerade erst damit, dass für uns so selbstverständliche Wasser überhaupt als ein Rohstoff zu betrachten. Der Transport von Trinkwasser wird wichtiger werden, so verfügt China über 7% der Süßwasservorräte (welche alle im Süden des Landes zu finden sind) und gleichzeitig aber über 21% der Weltbevölkerung.

 

Das Globale Volumen des Marktes für Wasser wird derzeit mit rund 400 Milliarden Doller beziffert und nur noch vom Markt für Strom und Öl übertroffen.

Es ist also von Bedeutung für die gesamte Menschheit, das Wissen und die Technologie zu erwerben, Salzwasser kostengünstig und in großen Mengen zu filtern. Sonst könnten bald Kriege um Wasser, wie derzeit um Öl, geführt werden.

 

„Wasserkrisen können sich in Zukunft in politischen Schocks äußern“ sagt Laura Schenka Beraterin für Wassertechnologie aus San Francisco.

 

Zum schwindenden Angebot und steigender Nachfrage kommt erschwerend hinzu dass das Pumpen, Filtern, Reinigen, Verteilen und Wiederaufbereiten von Wasser hohe Mengen an Energie erfordert. Umgekehrt ist die Energieproduktion, die Stromerzeugung und im geringen Maße auch die Erdölraffinerie mit der größte Wasserverbraucher überhaupt. Die Konfluenz von Wasser und Energie, hat die Aufmerksamkeit vieler großer Investoren geweckt. Whilliam K. Reilly ehemaliger Leiter der US Umweltbehörde  und heutiger CEO einer Investmentgesellschaft aus  San Francisco :

„Energie verbraucht Wasser und Wasser verbraucht Energie, ich konzentriere mich auf beides, die Wasserpreise werden steigen, was künftig viele Technologische Verbesserungen ermöglichen wird.“

Es gibt zwar inzwischen Entsalzung ,Ultrafiltation, neue Membran und Bionik doch diese Technologien sind noch in der „little Baby“ Phase der Entwicklung. Mit Blick in die Zukunft könnte Wasser angesichts der noch relativen Einführung der Technologien Gewinnchancen bieten, die sogar die von sauberer Energie übertreffen.

 

Kommen wir zu den Technologien eine davon wäre

Nanotechnologie zur Entsalzung dabei sind die Poren der Membranen so klein, das sie eine Menge an Verunreinigungen Herausfiltern.

Eine andere Technik ist das Abtöten biologischer Substanzen.

Entsalzung ist auch ein wichtiger Zweig, verbunden mit regenerativer Energie könnte, eine weiter Entwicklung der Technologie zu  einem echten Problemlöser werden.

Eine Andere Idee ist die Konzentration auf kleine dezentrale Anlagen, die Wasser vor Ort reinigen, dies würde den langen Transport einsparen und die Anlagen das saubere Wasser wäre direkt beim Verbraucher.

Eine noch sehr wagemutige Technik ist das Entziehen von Wasser aus der Luft, an der auch eine Gruppe von Unternehmen arbeitet , technische Details sind aber, obwohl schon Verträge mit dem US Militär abgeschlossen wurden schwer zu bekommen.

Bei der Nutzung von Abwasser für Industrielle Anwendung ist Singapur im Moment weltweit führende bis 2011 will Singapur 2,5 Prozent seiner kommunalen Wasserversorgung mit aufbereitetem Abwasser decken. Die NASA ist hier in der Forschung auch sehr aktiv da, die Wiederverwertung von Wasser im Weltraum von zentraler Bedeutung ist.

 

Eine Zentrale These  die ich hier aufstellen möchte ist, dass Unternehmen die Filigrationstechniken, Möglichkeiten zur Wiederverwendung von Abwässern und Dienstleistungen für die Industrie auch künftig satte Gewinne winken.

Dutzende Unternehmen setzen in Unterschiedlichen Bereichen zum Durchbruch an. Dazu gehören kleine Startups, sowie Giganten wie GE.

 

Es gibt auch Chancen in anderen Teilen der Wertschöpfungskette, wie Wasserüberwachungstechnik und Wasserspartechnik.

 

 

Christ Water Technology Group

Mondsee, Österreich

Börse Wien: CWT

 

Viele der großen Filitations und Reinigungsunternehmen wurden inzwischen von Ge, Siemens , 3M oder anderen Übernommen. Christ Water Technologies ist eine spezialisierte Aktiengesellschaft aus Österreich mit weltweiten Kooperationen und Partnerschaften. Schwerpunkt des Unternehmens ist der industrielle Sektor , genauer gesagt die Versorgung der Halbleiter, Pharma und Nahrungsmittelverarbeitungsindustrie mit Anlagen zur Wasseraufbereitung und Dienstleistungen. Angesichts neuer Aufträge für die Lieferung solcher Anlagen nach China und steigender Gewinn und Mitarbeiterzahlen sollte man das unternehmen jedenfalls im Auge behalten.

 

Bericht aus der Vergangenheit.

 

 

 

 ( Mehr als 1.000 Prozent

Die Muttergesellschaft und die mittlerweile abgespaltete Tochter haben den Anlegern in den vergangenen vier Jahren sehr viel Freude gemacht. In abgeschwächter Form dürfte das so weiter gehen.

Die Experten von ÖkoInvest empfehlen die Aktie von BWT (WKN 884042) weiterhin zum Kauf, obwohl die Papiere inklusive der 2005 abgespalteten Tochter Christ Water Technology, kurz CWT (WKN A0F6DU), in den vergangenen vier Jahren schon prozentual vierstellig zugelegt haben. In den ersten neun Monaten 2006 stieg der BWT-Umsatz im Jahresvergleich um zwölf Prozent auf 262,8 Millionen Euro, das EBIT um 20 Prozent auf 25,7 Millionen Euro und der Gewinn um 17 Prozent auf 18,2 Millionen Euro beziehungsweise 1,01 Euro je Anteilschein. Für das Gesamtjahr erwarte der Vorstand Erlöse von mehr als 340 Millionen Euro und einen Überschuss von gut 20 Millionen Euro.

 

Gerade (September 08)  wurde wieder ein Aktiensplit vorgenommen. )

 

 

 

 

 

Ge Water & Process Technologies

Trevose Pennsylvania

www.gewater.com

New York Stock Exchange : GE ( Corporate Operations)

 

Die Wassersparte von GE zeigt in letzter Zeit übernahme Interessen an andern Wasserfiltrationsunternehmen .Das Wassergeschäft von GE steht im Bezug auf erneuerbare Energien  neben seinen Aktivitäten allen voran Wind, und industrielle Effizienz im Mittelpunkt der Ecomagination –Strategie des Unternehmens.

Durch die hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung dürfte GE seine Führungsrolle auf diesem Gebiet noch weiter Ausbauen.

 

Hyflux

Singapur

www.hyflux.com

Singapur Stock Exchange : HYFLUX

 

Hyflux ist ein Membran Technologieunternehmen mit Zentralen Schwerpunkt auf der Wasserfiltration. 2001 wurde Hyflux als erstes Wasseraufbereitungsunternehmen an der Börse in Singapur gelistet. Die Ultafiltrations und Umkehrrosmose Membran und UV- Technologien von Hyflux werden in den NEWater Anlagen in Singapur eingesetzt und auch in anderen Anlagen zur Klärung , Wiederverwendung und Entsalzung das Unternehmen ist nicht nur in Singapur tätig sondern auch in China, Indien und seit kurzem im Nahen Osten.

 

Siemens

München Deutschland

www.siemens.com

New York Stock Exchange: SI

Siemens ist ein großer globaler Industriekonzern mit fast 500 000 Mitarbeitern weltweit, die in den Sektoren Energie, Beleuchtung Elektronik und andern Bereichen tätig ist.

Ähnlich wie GE hat sich Siemens durch aufkaufen von kleinern Unternehmen in eine Führungsrolle im Sektor Wasserfiltration gebracht.

Siemens könnte man auch noch aufführen da die Firma in dem Bereich über 1100 Patente besitzt und ist einer der führenden Wasser und Abwasserausrüster und Dienstleistungsanbietenden Unternehmen Nordamerikas ist . Der Jahresumsatz wird auf rund 2 Milliarden US Dollar geschätzt.